Garantie-Checker für E-Autos

Wähle Marke und Modell deines E-Autos oder nutze den VIN-Decoder. Sieh, wie viel von deiner Fahrzeuggarantie sowie deiner Batterie- und Antriebsgarantie noch übrig ist.

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Wie E-Auto-Batteriegarantien funktionieren, Marke für Marke

Jeder Hersteller teilt die E-Auto-Garantie in zwei Stufen: eine kürzere, breitere Fahrzeuggarantie (deckt das gesamte Auto ab, ähnlich wie bei einem Benziner) und eine längere, engere Batterie- und Antriebsgarantie speziell für Akku und Motor. Beide sind durch die zuerst erreichte Grenze — Jahre oder Laufleistung — gedeckelt, und die Batteriegarantie enthält fast immer einen Mindest-Erhaltungsprozentsatz: Der Hersteller garantiert, dass die Batterie innerhalb des Garantiezeitraums nicht unter diesen Anteil ihrer ursprünglichen Kapazität fällt, oder er repariert oder ersetzt sie. Die Tabelle unten zeigt einige weitverbreitete Beispiele; nutze den Checker oben für deine genaue Marke, dein Modell und deinen Markt.

Marke Fahrzeuggarantie Batteriegarantie Min. Erhaltung
Tesla 4yr / 50,000mi 8yr / 100,000–150,000mi* 70%
Hyundai 5yr / unlimited 8yr / 100,000mi 70%
Kia 7yr / 100,000mi 8yr / 100,000mi 70%
BMW 3yr / unlimited 8yr / 100,000mi 70%
Volkswagen 3yr / 60,000mi 8yr / 100,000mi 70%
Nissan 3yr / 60,000mi 8yr / 100,000mi 70%
Mercedes-Benz 3yr / unlimited 8yr / 100,000mi* 70%
Ford 3yr / 60,000mi 8yr / 100,000mi 70%

UK-Basisbedingungen, nur zur Veranschaulichung — bestätige die Angaben für ein konkretes Auto immer beim Hersteller. *Die Batterielaufleistungsgrenzen von Tesla und Mercedes-Benz variieren je nach Modell und Variante — nutze den Checker oben für dein genaues Auto.

Das Kleingedruckte lesen: Erhaltungsschwellen und Ausschlüsse

Der Erhaltungsprozentsatz ist die Zahl, die eigentlich zählt, wenn du dir Sorgen um Degradation statt um einen akuten Defekt machst — es ist die Grenze, unterhalb derer ein Anspruch wegen Kapazitätsverlust greift. Die meisten gängigen Marken setzen etwa 70 % an, wenige (darunter manche Toyota- und Lexus-Bedingungen) garantieren höhere 80 %, und manche Hersteller veröffentlichen überhaupt keinen Erhaltungswert und decken nur den vollständigen Batterieausfall statt allmählichen Kapazitätsverlust ab. Fast jede Garantie enthält außerdem übliche Ausschlüsse: Das Auto muss in der Regel gemäß den Herstellervorgaben gewartet und geladen worden sein, und Schäden durch Unfälle, Umbauten oder gewerbliche Nutzung (Fahrdienste, Taxibetrieb) sind normalerweise nicht abgedeckt. Nichts davon beeinflusst den tatsächlichen Batteriezustand deines Autos — nur, was du geltend machen kannst — weshalb es sich lohnt, den Batteriezustandsrechner auszuführen, egal wie viel Garantiezeit dir noch bleibt.

Häufig gestellte Fragen zur E-Auto-Garantie

Was passiert, wenn meine Batteriezustandsprüfung unter der Garantieschwelle liegt?
Wenn dein geschätzter Batteriezustand nahe an oder unter der Erhaltungsschwelle deiner Batteriegarantie liegt (meist 70 %) und du dich noch innerhalb des Jahres-/Laufleistungsfensters befindest, lohnt es sich, eine offizielle Werkstattdiagnose zu vereinbaren — die kostenlosen Rechner hier liefern eine starke erste Einschätzung, ersetzen aber nicht den herstellereigenen Test, wenn ein Anspruch im Raum steht. Prüfe zuerst deine genauen Bedingungen im Tool oben, da sowohl die Laufleistungsgrenze als auch der Erhaltungsprozentsatz je nach Marke und manchmal je nach Modell oder Markt variieren.
Ist eine E-Auto-Batteriegarantie auf einen neuen Besitzer übertragbar?
In den meisten Märkten ja — E-Auto-Batteriegarantien sind typischerweise an das Fahrzeug (über die Fahrgestellnummer) gebunden, nicht an den ursprünglichen Käufer, und gehen daher für den Rest der ursprünglichen Laufzeit auf spätere Besitzer über. Das ist einer der Gründe, warum verifizierte verbleibende Garantiedeckung ein so starker Faktor bei der Preisbildung gebrauchter E-Autos ist. Eine kleine Zahl von Herstellern wendet bei Zweitbesitzern abweichende Bedingungen an, weshalb es sich bei hochwertigen Käufen lohnt, direkt beim Hersteller nachzufragen.
Deckt eine E-Auto-Garantie allmählichen Kapazitätsverlust ab, oder nur einen Batterieausfall?
Beides, innerhalb bestimmter Grenzen. Fast jede Batteriegarantie eines Herstellers deckt einen vollständigen Ausfall (die Batterie funktioniert nicht mehr, oder es tritt ein Defekt auf) über die gesamte Laufzeit ab. Die Abdeckung für allmählichen Kapazitätsverlust ist meist auf einen angegebenen Erhaltungsprozentsatz begrenzt — üblicherweise 70 % — das heißt, die Garantie zahlt bei degradationsbedingten Ansprüchen nur, wenn deine gemessene Kapazität innerhalb des Jahres-/Laufleistungsfensters unter diese Grenze gefallen ist, nicht bei jedem beliebigen Kapazitätsverlust.
Warum variieren die Laufleistungsgrenzen der Batteriegarantie so stark zwischen den Marken?
Laufleistungsgrenzen spiegeln größtenteils wider, wie jeder Hersteller das Risiko seiner spezifischen Batteriechemie, seines Pack-Designs und Thermomanagementsystems einpreist, zusammen mit der Wettbewerbspositionierung — eine Marke, die sich bei den Betriebskosten abheben will, bietet oft eine längere oder großzügigere Garantie als die 8-Jahre-/100.000-Meilen-Marke, die sich als lockerer Branchenstandard etabliert hat. Das ist für sich allein kein zuverlässiger Indikator dafür, welche Batterie tatsächlich langlebiger ist; reale Degradationsdaten (siehe den Batteriezustandsrechner) sind ein besserer Anhaltspunkt dafür, wie sich ein bestimmtes Modell tendenziell hält.

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